Tool-Tip Nr. 4: Komplette Notensätze für alle Instrumente bei Ultimate Guitar

Gitarristen werden Ultimate Guitar sicherlich kennen. - Aber vielen anderen Instrumentalisten suggeriert der Name der Website natürlich, dass sie dort gar nicht erst nach Noten suchen bräuchten. Das ist aber quasi ein dreifacher Trugschluss, denn es sind für viele Songs bei Ultimate Guitar sowohl Songexte mit Akkordfolgen als auch direkt aufrufbare Noten bzw. Tabs für Bass und manche andere Instrumente verfügbar und nicht zuletzt sogar Komplett-Files für alle Instrumente der Originalversion.

Die Inhalte bei Ultimate Guitar sind allerdings User-generiert und bringen somit die klassischen Vor- und Nachteile mit sich, die mit nutzerseitig erstellten Inhalten eben verbunden sind: Es gibt extrem viele Songs, meist sogar in mehreren Versionen, und ständig wird der Fundus um neue Veröffentlichungen erweitert - die Qualität der Inhalte reicht jedoch von "nicht so dolle" bis hin zu "top". In jedem Fall wird mit den dortigen Inhalten aber das Erarbeiten von Songs erleichtert; bei nicht so gutem Material hat man zumindest schon mal einen schnellen ersten Einstieg, und bei gutem Material braucht man aus den Songs eben so gut wie gar nichts mehr selbst herauszuhören, sondern nur noch kurz abzugleichen.

Man muß sich zu Beginn auf der Website auch erst einmal ein bisschen durchzappen, bis man einschätzen kann, über welche Wege und bei welchen Songs man für das eigene Instrument dort fündig werden kann, aber insgesamt lohnt sich diese Mühe durchaus.

Hier ein kleiner Wegweiser zu den drei eingangs genannten Möglichkeiten, um den Einstieg bei Ultimate Guitar zu erleichtern:

1. Songtexte mit Akkordfolgen

Wenn ihr bei Ultimate Guitar einen Song in der Suchleiste eingebt und bei den sodann erscheinenden Ergebnissen rechts den Typ "chords" entdeckt, so erhaltet ihr durch Klick auf den dazugehörigen Eintrag Leadsheets, die in der Regel direkt über dem Songtext vermerkt sind.

2.  Direkt aufrufbare Noten für spezielle Instrumente

Wenn ihr bei den Such-Ergebnissen rechts hingegen einen Spezialtyp für Euer Instrument (z.B. "drums") entdeckt, so erhaltet ihr durch Klick auf den dazugehörigen Eintrag ... na ja is klar: Noten bzw. Tabs für das entsprechende Instrument.

3. Notensätze für mehrere bis hin zu allen Original-Instrumenten

Für mehr oder weniger komplette (je nachdem für wie viele Instrumente sich der Ersteller die entsprechende Mühe gemacht hat) Notensätze gibt es i.a. zwei Optionen, die nach der Songsuche rechts als Typ angezeigt werden, und zwar "tab pro" und "guitar pro". Von diesen beiden und auch insgesamt auf Ultimate Guitar ist die zweitgenannte in aller Regel die attraktivste.

"tab pro"-Inhalte werden über einen speziellen Player der Website oder wahlweise über eine spezielle Smartphone-App dargestellt und sind recht gut zum Mitspielen geeignet. Sie erlauben per Dropdown-Button die Wahl des gerade mitlesbaren Instruments. Nachteil: Sie sind nur über eine Premium-Mitgliedschaft abrufbar.

"guitar pro"-Inhalte sind hingegen für alle Besucher der Website ohne Log-In zum kostenlosen Download verfügbar. Den jeweiligen Download-Button findet man anfangs nur relativ schwer, da man auf der entsprechenden Seite immer ziemlich weit herunterscrollen muss, bis er im Sichtfeld erscheint. Auch ist oben auf der Seite immer irreführenderweise von "Demo Version" die Rede, per Downlaod erhält man dann aber die komplette Version des Erstellers.
Die Inhalte diesen Typs sind häufig sehr gut gemacht, umfassen auch oftmals besonders viele Instrumente (also auch Piano, Schlagzeug usw.) und sind zudem editierbar. - Insofern ist die "guitar pro"-Option dann auch oftmals die attraktivste von allen Möglichkeiten, die Ultimate Guitar generell bereitstellt. Der Nachteil bei diesem Typ ist lediglich, dass man die Software "Guitar Pro" besitzen muss, um die heruntergeladenen Dateien aufrufen zu können.

Auch beim Tool-Tip Nr. 2 (MySongBook) wurde allerdings schon darauf hingewiesen, dass der Kauf von Guitar Pro sich auf jeden Fall auch für alle Nicht-Gitarristen lohnen sollte. Vielleicht ist der hiesige Tool-Tip Nr. 4 ja für den einen oder anderen Leser eine zusätzliche Motivation, sich die Software zuzulegen (und wie bei Nr. 2 bereits gesagt wird es hier im Blog auch bestimmt einmal einen Tool-Tip ganz speziell zu Guitar Pro geben).

Sonstige Infos zu Ultimate Guitar

  • Für die Vorbereitung auf die Up2-You-Sessions kann Ultimate Guitar eine gute Hilfe sein. Wer zum Beispiel für die kommende Session Noten für "Sunny" von Boney M. (das steht ja im Januar auf der Up2You-Songliste) sucht, findet bei Ultimate Guitar aktuell fünf verschiedene "guitar-pro"- Versionen, die unterschiedlich detailliert sind und unterschiedlich viele Instrumente umfassen.
  • Wer für die normale Web-Nutzung mit einer Premium-Mitgliedschaft bei Ultimate Guitar liebäugelt, der wird dadurch zwar auf keinen Fall bettelarm, aber das Geld ist dann vielleicht doch besser in Guitar Pro investiert. Lediglich für die Nutzung per Mobil-App ist eine Premium-Mitgliedschaft insofern mit wirklichem Mehrwert verbunden. Premium-Mitgliedschaften werden von Ultimate Guitar teilweise auch als Lifetime-Agreements angeboten. Wofür genau und wann jeweils welche konkreten Bezahlmodelle angeboten werden, ist jedoch ziemlich unübersichtlich, so dass dazu hier auch keine ultimativen Empfehlungen gegeben werden können, außer dass man sich ggf. im Vorfeld hinreichend schlau machen sollte.
  • Wie oben bereits zweifach angesprochen gibt es auch die Möglichkeit, die Inhalte von Ultimate Guitar per Smartphone-App aufzurufen. Entsprechende Apps gibt es für unterschiedliche Geräte (z.B. iPad, Android) und mit unterschiedlichem Umfang. Einen ersten Überblick hierzu findet ihr unter dem folgenden Link: http://app.ultimate-guitar.com/apps/
    Weder der Link noch der Besitz aller Apps für das eigene Smartphone klärt allerdings zeitnah auf, welche genaue Version für welchen Zweck die beste ist. So laufen beispielsweise auf dem IPad vier verschiedene Versionen der App, und selbst wenn man sie alle besitzt, weiss man oft nicht so genau, über welche davon man den gewünschten Song gerade am besten abrufen soll, so dass man im Zweifel erst einmal alle vier durchprobiert und sich dann erst für eine davon entscheidet. Sofern App-Variante, etwaige Membership-Erfordernis und Tab-Verfügbarkeit zum gewünschten Song es erlauben, kann das Mitspielen zu den Tabs über ein Tablet - auch mit drosselbarem Tempo - aber eine sehr feine Sache sein. Besonders ergiebig lassen sich auf diese Weise beispielsweise an den Drums Transkriptionen analysieren und einstudieren.
  • Ein weiterer Datei-Typ auf Ultimate Guitar heißt "power tab"; "Power Tab" ist ein Freeware-Noten-Editor, der im Rahmen eines Open Source Projekts entwickelt wurde, aktuell aber deutlich geringeren Funktionsumfang hat als Guitar Pro und daher hier momentan auch nicht näher thematisiert wird.

Fazit:

Übersichtlichkeit ist nicht die Stärke von Ultimate Guitar, wie oben an mehreren Stellen deutlich gemacht wurde. - Unterm Strich ist Ultimate Guitar aber dennoch für jeden Musiker auf die eine oder andere Weise empfehlenswert.

Der Link zum Tip:

https://www.ultimate-guitar.com/

Session # 2: Termin und Songs

Die zweite Up2You-Session findet am Samstag, den 23.01.2016 um 10:00 Uhr statt. Es stehen dafür zwei Proberäume in Köln bereit, der genaue Ort wird in der Anmeldebestätigung mitgeteilt.

Es werden bei diesem Termin wieder drei Songs gespielt. Angegeben ist zu den Songs unten auch jeweils die konkrete Version, die als gemeinsame Ausgangsbasis für die Vorbereitung und die anfängliche Song-Struktur dient. Es handelt sich bei den Versions-Angaben um Links zum jeweiligen Album, auf dem sie enthalten sind.

Und um welche Songs geht es?

Direkt zu Beginn der Session soll erst einmal allen Rock-Musikern eine Freude gemacht werden, die sich bei der letzten Session wacker dem Bossa Nova gestellt haben; Song 2 von Blur gilt überdies als einer der einfachsten Songs überhaupt für Saiteninstrumente und ist somit schon mal ein "sicherer Hafen" für alle nicht so erfahrenen Musiker. Wir werden diesen Song allerdings um einen Halbton erhöht spielen, so dass die Saiteninstrumente nicht umgestimmt werden müssen (Eb wird zu E usw.).
Der zweite Song ist ein absoluter Klassiker, für den es unzählige tolle Versionen gibt, so dass die Versions-Wahl hier wirklich schwer fiel. Die letztlich gewählte Version wird nun womöglich die Jazz-Fans etwas grämen, Kids der 70er jedoch umso mehr erfreuen ...
Und da Blues ja im allgemeinen ein relativ einfach zu spielendes Genre ist, gibt es als dritten Song auch dieses Mal einen Blues: Die Getränkeliste von John Lee Hooker. Diesen Song spielen wir in dem im Vergleich zum Original (1966) etwas "satteren" Remake vom Chill Out Album (1995, Re-Release 2007).

Die Songs der kommenden Session im Überblick:
  1. Blur: Song 2 [Alternative Rock, 1997]
    Version: https://de.wikipedia.org/wiki/Blur_(Album)
    Achtung: Diesen Song spielen wir um einen Halbton nach oben transponiert.
    Tags: Rock, Alternative Rock, 1990s
  2. Boney M.: Sunny [70s Disco, 1976]
    Version: https://itunes.apple.com/de/album/gold-20-super-hits/id220139558
    Tags: Disco, Groovy, 1970s
  3. John Lee Hooker: One Bourbon, One Scotch, One Beer [Blues, 1995]
    Version: http://www.amazon.de/Chill-Out-John-Lee-Hooker/dp/B000KG4A7S
    Tags: Blues, 1960s, 1990s
Es gab bei der ersten Session übrigens auch ausgesprochen viele Funk-Fans. Beim kommenden Termin müßt ihr Euch aber erst einmal mit Liz Mitchell & Co. zufriedengeben - groovt ja auch ganz gut ... ;-)


Der Zeitplan für die kommende Session:

Wie im vorigen Posting angekündigt, wird der Zeitplan für die kommende Session testweise ein wenig gestrafft, so dass sich für den 23.1. folgender Ablauf ergibt:
  • 10:00 Uhr: Einteilung der Gruppen, Aufbau etc. - Bitte pünktlich sein!
  • 10:30-11:45 Uhr: Song Nr. 1 in Proberaum A und B
  • 12:00-13:15 Uhr: Song Nr. 2 in Proberaum A und B
  • 13:45-15:00 Uhr: Song Nr. 3 in Proberaum A und B
  • 15:00 Uhr: "Share Your Impressions" bei einem gemeinsamen Kölsch.

Anmeldung

Die Anmeldung kann ab sofort über die Seite "Nächste Session & Anmeldung" dieser Website erfolgen.

Der Session-Zeitplan im Orga-Fokus

Bevor der nächste Session-Termin veröffentlicht wird, soll hier im Blog noch kurz auf einen spezifischen Konzept-Bestandteil eingegangen werden, welcher zur Zeit vorrangig im Fokus der Organisation steht und zu dem von den Teilnehmern auch ganz besonders ihr Feedback gefragt war: Der zeitliche Ablaufplan der jeweiligen Sessions.

Beim ersten Termin wurden sowohl die einzelnen Song-Abschnitte (jeweils 90 Min.) als auch die Pausen (jeweils 30 Min.) zeitlich großzügig eingeplant, da es sich um die erste Session überhaupt handelte und sich bei der Orga ja trotz gewissenhafter Planung auch auf jeden Fall erstmal einiges einspielen mußte. Tatsächlich hat die Session dann auch reibungslos und organisatorisch ziemlich stressfrei geklappt.

Nach der Session wurden die Teilnehmer dann per Mail um ihr Feedback gebeten, und an erster Stelle stand dabei die Frage, ob aus ihrer Sicht künftig eine Verkürzung der Song-Abschnitte um jeweils 15 Minuten sowie der ersten Pause um ebenfalls 15 Minuten sinnvoll wäre.

Die Auswertung des Feedbacks ergab in bezug auf den Zeitplan: 7 x "Verkürzung sinnvoll", 4 x "Verkürzung nicht sinnvoll", 3 x "Es kommt drauf an" und 5 Enthaltungen.

Wir tendieren im Grunde dazu, auf die "Es kommt drauf an"-Stimmen zu hören, da hierzu von den Teilnehmern auch sehr gut nachvollziehbare Vor- und Nachteile aufgezeigt wurden.

In jedem Fall werden wir jetzt aber bei der nächsten Session erst einmal ausprobieren, wie es bei einer entsprechenden Verkürzung überhaupt klappt. Denn gerade zu Beginn des Projekts läßt sich zu solchen Dingen noch recht gut experimentieren, und danach können wir dann ja alle Vor- und Nachteile noch einmal genauer gegeneinander abwägen.

Testweise werden also bei der nächsten Session die Songabschnitte jeweils 75 Minuten dauern, die erste Pause 15 Minuten und die zweite Pause weiterhin 30 Minuten.

So war's bei der ersten Session

Am vorigen Wochenende hat ja die erste Up2You-Session stattgefunden. Zwar wurde bereits mit dem allerersten Posting des Projekts angekündigt, dass nicht beabsichtigt ist, die Sessions systematisch zu dokumentieren. Gerade in bezug auf den ersten Termin ist es aber denkbar, dass im Vorfeld viele Interessierte noch etwas skeptisch gewesen sein könnten und sich daher vielleicht lieber erst einmal noch nicht gemeldet haben. Die bisherigen Teilnehmer möchten Euch aber gerne ebenfalls "ins Boot holen" und sind schon gespannt auf Euch, und daher soll nun zumindest nach dem ersten Termin doch noch ein kurzer Bericht verfaßt werden, wie es denn so gelaufen ist beim Kick-Off-Event:

  • Insgesamt haben an der ersten Session 19 Musiker teilgenommen, davon 4 Profis und 15 hochambitionierte Hobby-Musiker
  • Die Erfahrung auf den jeweiligen Instrumenten reichte von knapp über einem bis hin zu vierzig Jahren. 
  • Besetzt waren bei der ersten Session folgende Instrumente: 4 x Schlagzeug, 4 x Bass, 3 x Gitarre, 4 x Piano/Keyboard, 3 x Voice, 1 x Saxophon (und spontan wurde dann für zusätzliche elektronische Sounds auch noch ein iPad an die PA angeschlossen).
  • Bei den Gitarristen und beim Gesang gab es leider am Vortag sehr kurzfristig noch jeweils eine Absage, so dass hier leider keine vierte Besetzung mehr eingeladen werden konnte - sorry an diejenigen, die hierfür auf der Warteliste standen.
  • Die Gruppenzusammenstellung bei den drei Songs war so ausgelegt, dass jeder mal mit jedem im gleichen Proberaum spielen konnte.
  • Da für die Fast-Anfänger im Vorfeld der Session hinreichend Zeit war, die drei Songs vorzubereiten, haben alle Musiker dann auch tatsächlich hervorragend zusammenspielen können, ganz gleich welches Erfahrungslevel sie eigentlich hatten. 
  • Lediglich beim zweiten Song (Ipanema) gab es in einem der beiden Proberäume Anlaufschwierigkeiten, was aber eigentlich nur daran lag, dass dann die meisten der erfahrensten Musiker in diesem Raum spielten und sie den Song im Vorfeld der Session schlichtweg nicht angehört hatten - sie hatten sich dabei trotz vielfältiger Hinweise auf die zugrundeliegende Version wohl auf das Real Book (F-Dur) verlassen und dann Schwierigkeiten, den Song ad hoc in der Joao-Astrud-Version in Des-Dur zu spielen. Im anderen Proberaum, wo zu diesem Zeitpunkt die meisten der weniger erfahrenen Musiker waren, lief's nämlich auch bei Ipanema ziemlich rund :-)
  • Beim dritten Song (Man Funk) ging die Bridge ein wenig unter :-) Da sich hier aber - trotz nach insgesamt schon 5 Session-Stunden so langsam erschöpfter Kräfte - recht bald alle Musiker in einer Art EndlosGroove-SoloBattle-Jam-Trance-Zustand befanden, was ziemlich cool war, wollte hier wohl auch niemand mehr zwecks sachlicher Besprechung der Song-Struktur unterbrechen. Insofern war das auch völlig ok so, denn manchmal muss man halt den Flow auch einfach mal laufen lassen :-)
  • Das Abwechseln zwischen den in jedem Raum doppelt besetzten Instrumentalisten lief vollkommen organisch (einzige geringfügige Einschränkung: Ein Nicht-Drummer gab als Feedback an, dass speziell die Schlagzeuger seinem Eindruck nach jeweils etwas zu lange am Stück gespielt hätten).
  • Auch das Mentoring zwischen den erfahreneren und den weniger erfahrenen Musikern hat insgesamt ausgezeichnet funktioniert. Niemand mußte sich also in irgendeiner Weise unsicher fühlen, jeder wurde nach Bedarf spieltechnisch noch eben auf den Stand gebracht, und sehr bald konnten die Pros dann auch wieder "ihr eigenes Ding" machen.
  • Während der Pausen wurden rege Kontakte geknüpft, Band-Einladungen ausgesprochen usw., und auch nach dem offiziellen Ende der Session (16 Uhr) wurde noch lange gefachsimpelt; die letzten Musiker haben sich an der Theke noch gegen 19 Uhr mit einem teilnehmenden Vocal-Coach im Accapella probiert :-)
  • Alle Teilnehmer haben bereits vor Ort mündlich und sehr viele von ihnen auch noch einmal per Mail ein schriftliches, insgesamt sehr positives und dennoch auch differenziertes Feedback gesendet. Eine solche Reaktion spricht üblicherweise für ein hohes und nachhaltiges Involvement der Teilnehmer.
  • Das o.a. positive Feedback zog sich ausdrücklich über alle Erfahrungslevel. Auch die erfahrensten Musiker unter den bisherigen Teilnehmern (konkret 3 der 4 Profis, und außerdem eben auch fast alle anderen Musiker) haben im Rahmen des Feedbacks dementsprechend auch ganz explizit geäußert, dass sie sich schon sehr auf die nächste Session freuen und/oder dass sie es schade finden, dass diese wohl erst im Januar stattfinden wird.

Nach den nun vorliegenden ersten Erfahrungen in der praktischen Umsetzung des Konzepts kann der nächste Termin voraussichtlich noch in dieser Woche konkretisiert werden. Und dann ist ja auch noch das Song-Rätsel aufzulösen ...

Bis die Tage also ;-)

Top Bedingungen für Eure sporadischen oder regelmäßigen Proben: Das Beathouse in der Kölner Südstadt

Im letzten Posting wurde bereits angekündigt, dass ein neuer "Nützlicher Tip" ansteht, und es wurde hoffentlich auch deutlich, dass es sich dabei - wie auch schon bei allen zuvor veröffentlichten Posts dieser Kategorie - um einen "Tip aus Überzeugung" handelt. Es geht diesmal um das Beathouse in der Kölner Südstadt.

Kern des dortigen Angebots ist ein Proberaum-Zentrum mit rund 20 quasi vollausgestatteten, gut schallgedämmten, top sauberen und auch optisch sehr ansprechenden Kabinen, die für sporadische oder natürlich auch für regelmäßige Proben buchbar sind.

Zudem ist eine Musikschule daran angeknüpft, aber um die soll es hier nicht gehen, zumal uns dazu auch schlichtweg keine Erfahrungswerte vorliegen. Überdies arbeitet die Musikschule auch mehr oder weniger im Hintergrund, als dort probende Band bemerkt man sie eigentlich gar nicht.

Also Näheres zur Ausstattung der Proberäume:
Jeder Proberaum beinhaltet ein Drumset (der Beckensatz ist allerdings selbst mitzubrigen) sowie auf Wunsch ein Piano, zudem Verstärker/PA, Mikrophon und Mikrophonständer, Noten- und Gitarrenständer und auf Wunsch auch hinreichende Bestuhlung.

Das Ganze kostet (nach aktuellem Stand) in der Regel 35 Euro für 3 Stunden - für einen normal langen Probe-Abend einer sechsköpfigen Band also rund 6 Euro pro Person (die Preise für davon abweichende Stundenanzahlen, für Festbuchung eines Wochentags oder für sehr kleine Kabinen müßt ihr ggf. selbst mal erfragen).

Der Preis ist also ziemlich ok, und im Gegensatz zu anderen Proberaum-Zentren bedarf es weder des Mitschleppens Eures Drumsets noch der Voll-Anmietung eines Proberaums (mitsamt des entsprechenden Aufwands der Untermieter-Suche), wenn Eure Band ihn doch eigentlich selbst beispielsweise nur einmal pro Woche bräuchte.

Ganz besonders ist im Beathouse zudem auch die "Rundum"-Atmosphäre: In urigen Gängen reihen sich die Proberäume direkt aneinander, aus jedem davon tönt beim Vorbeigehen ein dumpfer Sound der unterschiedlichsten Musikrichtungen, und an der gemütlichen Bar begegnet man sich dann während der Pausen, so dass sich also durchaus auch mal zwischen Rockern und Jazzern fachsimpeln läßt.

Einen wesentlichen Beitrag zu dieser grundlegend angenehmen Atmosphäre leistet nicht zuletzt auch das Team vom Beathouse - immer freundlich, immer ansprechbar, immer hilfsbereit. - Selbst wenn ihr mal spezielle Wünsche für Eure Proben habt, machen die Jungs möglich, was möglich-machbar ist. Sei es ein Saxophon-Mikrophon oder ne zusätzliche Lampe - gegebenenfalls einfach mal nachfragen.

Nice ist im übrigen die Lage - mitten in der Südstadt (Wormser Straße) ... das hat schon was, und es ist halt auch für jeden Kölner ziemlich gut erreichbar.

Einen kleinen Nachteil bringt diese Lage aber leider ebenfalls mit sich: Die Parkplätze im Hof sind recht begrenzt. Sollte man dort allerdings mal keinen Parkplatz bekommen, dann empfiehlt es sich, nach dem Ausladen des Equipments das Fahrzeug auf dem Bonner Wall zu parken, da es dort - anders als direkt auf der Wormser Straße - meist freie Parkplätze ohne Parkautomat gibt.

Soooo ... abschließend soll aber direkt noch einmal klargestellt werden, dass - trotz all der "Lobhudelei" - das Up2You-Projekt vom Beathouse völlig unabhängig ist. Und dass wir auch nichts "Schönreden", nur weil wir von den Jungs für den Start-Termin des Projekts zwei kostenlose Proberäume zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Wir finden es dort eben tatsächlich ziemlich klasse, und dann soll das halt auch einfach mal so gesagt werden.

Der Link zum Tip: www.thebeathouse.de

Einen ganz herzlichen Dank an das Team vom Beathouse!!

Gestern hat ja die erste Up2You-Session stattgefunden, und das Event war ... hm, wie soll man's bescheiden ausdrücken ... ach egal ... also ... es war ein echter Hammer. Nähere Infos dazu folgen innerhalb der nächsten Wochen noch hier im Blog.

Zu allererst möchten wir uns aber jetzt mal beim Kölner Beathouse (www.thebeathouse.de) bedanken!!

Als wir die Idee der Up2You-Sessions dort seinerzeit mal bei einem gemütlichen Thekengespräch skizziert und nach der Möglichkeit der dortigen Anmietung von Proberäumen für solch ein Event gefragt haben, kam als Antwort - umgehend - ein "Also das ist ne Sache, die wir unterstützen wollen, ihr bekommt für den Starttermin beide Proberäume von uns kostenlos gestellt". Und das hat es uns dann auch wiederum sehr viel einfacher gemacht, das Projekt tatsächlich ans Laufen zu bringen.

Wir sind uns bewußt, dass dieses "Anlauf-Sponsoring" einem nicht unbeträchtlichen Geldwert entspräche - das Arrangement belief sich ja immerhin auf zwei vollausgestattete Proberäume à maximal 8 Stunden - und dass das Ganze, auch vor dem Hintergrund der o.a. Sponanität und des Vertrauens uns gegenüber in Hinblick auf eine sorgfältige Organisation, ganz gewiss keine Selbstverständlichkeit ist. Zudem wurde die Location extra für uns zwei Stunden früher als normal geöffnet - auch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Wir möchten uns daher allesamt - also natürlich auch im Namen aller Teilnehmer - für diese Initiative bei Bernie und Joachim bedanken, die das Beathouse zusammen leiten.

Wir haben bei Euch perfekte Bedingungen für das Event vorgefunden und werden daher - aus voller Überzeugung - mit dem nächsten Posting auch direkt mal noch ein bißchen Werbung für Euch machen!

Allen viel Spaß morgen und ein kleiner Ausblick auf die nächste Session

Sind alle Drum-Sticks im Gepäck, alle Saiten gut in Schwung, ist die Stimme gut geölt? :-)
Wir wünschen allen Teilnehmern der morgigen ersten Up2You-Session jedenfalls viel Spaß!

Und wie geht's danach weiter mit dem Projekt? - Nun, der Termin für die zweite Session steht zwar momentan noch nicht fest, aber die dazugehörigen Songs schon.

Hmmm ... also ...

Vor drei Wochen gab es hier im Blog ein Review zu Rocksmith. Im dazugehörigen Forum wird jeden Freitag ein moderiertes Rätselraten veranstaltet, welche neuen Songs am darauffolgenden Dienstag für das Tool verfügbar gemacht werden. Das ist eigentlich immer eine spannende Sache, wenngleich die Tips des Herausgebers jedes Mal sauschwer sind (man muss auf Polnisch Anagramme lösen und solche Scherze) und nur durch gemeinsame Community-Arbeit gelöst werden können.

Die grundlegende Idee könnten wir hier aber eigentlich mal übernehmen ... Wir haben zur Moderation solch komplizierter Rätsel zwar keine personellen Ressourcen, aber wenn ihr mögt, könnt ihr ja schon - jeder für sich oder auch im Austausch bei der morgigen Session - anhand deutlich leichterer Tips ein paar Überlegungen anstellen, welche drei Songs bei der zweiten Up2You-Session auf dem Programm stehen werden:

  • Tip zu Song 1: Verwechslungsgefahr mit dem nächsten Song
  • Tip zu Song 2: Kultiger Tänzer in der prallen Sonne will aber lieber singen
  • Tip zu Song 3: Wenn sich J.R. Ewing, ein Dudelsackspieler und ne diplomatische kölsche Jung an der längsten Theke der Welt treffen

Die Lösung gibt's dann spätestens mit Bekanntgabe des nächsten Session-Termins ;-)

cya!